Anlegerabstimmung folgt FLEX Fonds neuer Strukturierung

| 24. Mai 2017 | 0 Kommentare

Gerald Feig stellt neuen Ansparfonds für drittes Quartal in Aussicht

Gerald Feig, Vorstandsvorsitzender der Flex Fonds Capital AG

Gerald Feig, Vorstandsvorsitzender der Flex Fonds Capital AG

Schorndorf – Die FLEX Fonds-Gruppe um Gerald Feig ist ein unabhängiger, auf Sachwerte spezialisierter Vermögensverwalter, der seit 1989 Beteiligungskonzepte und Kapitalanlagen mit dem Schwerpunkt Immobilieninvestitionen entwickelt. Die Fonds investieren in ausgewählte Immobilien in Deutschland und in den USA, aber auch in Rohstoffe, Edelmetalle und erneuerbare Energien. Das Unternehmen hatte per Ende 2016 acht Beteiligungsfonds aufgelegt und dabei über 600 Millionen Euro in über 140 Objekte investiert. Aktuell ist noch bis Ende des Jahres der FLEX Fonds Select 1, ein nach den Bestimmungen des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) konzipierter Alternativer Investmentfonds (AIF), in der Platzierung (Nortexa berichtete: http://www.nortexa.de/gerald-feig-setzt-mit-flex-fonds-auf-cash-flex-ausschuettung/). Die Mindestbeteiligungssumme beträgt 10.000 Euro zuzüglich 5% Agio. Gerald Feig ist persönlich bereits seit 28 Jahren mit seiner auf Sachwerte spezialisierten Flex-Fonds-Gruppe tätig. Fast 90 Mitarbeiter kümmern sich um das Geld der rund 13 000 Privatanleger. Anlässlich der 25-jährigen Jubiläumsfeier lautete seinerzeit eine der Schlagzeilen: „Mit weißer Weste am grauen Markt“.

Seit der Einführung des KAGB sind jedoch auch die Zeiten des „grauen Kapitalmarkts“ vorbei, da die Gesellschaft sofort die Gelegenheit nutzte, um fürderhin dem Reformgesetz gemäße kapitalmarktregulierte Produkte aufzulegen. Jedoch scheint die für einen verbesserten Anlegerschutz gedachte BaFin-Regulierung das Kind teils mit dem Bade auszuschütten. Bereits bestehende Fonds konnten nach dem Inkrafttreten des Gesetzes entweder kostenintensiv in die neue Regulierung überführt werden oder Bestandsschutz anmelden, wofür sich laut Bundesverbands Sachwerte und Investmentvermögen (BSI) die Mehrzahl der Anbieter entschied. Für zwei davon betroffene Fonds entschied sich die FLEX Fonds-Gruppe ebenfalls für letztere Variante, nachdem diese bereits ausplatziert und auch weitgehend investiert waren. Zum Problem wurde dabei jedoch, dass die nicht regulierten Fonds nur noch unter spürbar engeren Voraussetzungen investieren dürfen und somit in zahlreiche Auseinandersetzungen mit der BaFin verwickelt werden. Dies gefährdet allerdings potentielle Verlängerungen von Mietverträgen von Handelsketten in den Fonds-Objekten.

Ein dieser Problematik geschuldetes Restrukturierungskonzept für den Anspar Flex Fonds 1 und Private Flex Fonds 1 sieht nun vor, sich von unrentablen Objekten zu trennen, um sich auf ein passgenaues Kernportfolio zu beschränken, aus dessen Gewinnen etwaige Verluste beim Verkauf ausgeglichen werden sollen. Bei einer diesbezüglich Abstimmung folgten die Anleger mit 97 und 98 Prozent den seitens der Gesellschaft vorgeschlagenen Konzept. Ob auf die bis jetzt nicht abgerechnete Gebühren von etwa zwei Millionen Euro verzichtet wird, wird – wie es unlängst hieß – erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. Über Jahre hinweg konnten die in Aussicht gestellten fünf Prozent ausgeschüttet werden und auch nach Abschluss der Restrukturierung plane man zumindest auf drei bis gut vier Prozent zu kommen, war seitens der FLEX Fonds-Gruppe zu vernehmen. Um einer sich zur Aufgabe gesetzten offensiven Informationspolitik angemessen nachzukommen, wurde die Kundenbetreuung personell aufgerüstet sowie zudem die Berufung eines einschlägig ausgewiesenen Professors in den Vorstand erfolgte. Ein für dieses Jahr angekündigter KAGB-konformer Ansparfonds soll aufgrund der Komplexität dieser Produktlinie voraussichtlich im dritten Quartal aufgelegt werden.

Von Friedrich Walstadt

Der Beitrag Anlegerabstimmung folgt FLEX Fonds neuer Strukturierung stammt von NORTEXA.

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