Autark um Stefan Kühn muss um Zufriedenstellung der Anlegerinteressen kämpfen!

| 29. Mai 2017 | 0 Kommentare

Theater am Marientor in Duisburg soll 30 Millionen Euro Wert sein

Stefan Kühn, Autark Group AG

Stefan Kühn, Autark Group AG

Berlin – Die Autark Group um Stefan Kühn ist eine Beteiligungsgesellschaft, die sich ohne konkreten Branchenfokus innerhalb eines breiten Spektrum zu bewegen trachtet. Wesentlicher Gesellschaftszweck sind die Gründung und der Erwerb von Beteiligung an Unternehmen, die Veräußerung von Unternehmen und Beteiligungen hieran, die Übernahme der Geschäftsführung dieser Unternehmen sowie die Verwaltung der Beteiligungen an Unternehmen. Mit den Gewinnen erwerbe man als Private-Equity-Investor Unternehmensbeteiligungen. Zu den Unternehmensbeteiligungen sollen Anteile an zwei Finanzinstituten, an 18 Biogasanlagen und eine Unternehmensberatung für betriebliche Altersvorsorge sowie diverse deutsche Büro- und Wohnimmobilien gehören. Als eine der markantesten Beteiligung kann wohl das Duisburger „Theater am Marientor“ sein, das 2015 an Autark ging. Die Autark-Gruppe existiert bereits seit 2003, allerdings war in jüngster Zeit zu vernehmen, dass einige Geschäfte nicht planmäßig verliefen und zu Unmut seitens der Anleger führten.

Im März 2017 wurde mitgeteilt, dass die Autark Group Aktiengesellschaft 100 % der Autark Invest AG, Lichtenstein, übernahm, womit die Autark Group Aktiengsellschaft neu ausgerichtet und Konzernmutter der Autark-Aktivitäten wurde. Rund 3600 Anleger zeichneten bei der Autark Invest AG Nachrangdarlehen in Höhe von etwa 135 Millionen Euro, wofür Zinsen von jährlich bis zu 7,5 Prozent in Aussicht gestellt wurden. Vergangenes Jahr bot die Autark-Gruppe den Anlegern dann an, ihre Darlehen in Aktien in Vorzugsaktien der Autark Invest AG zu tauschen, wobei diese anstelle des Festzinses als dann neue Aktionäre eine Vorzugsdividende in Höhe des anvisierten Zinses erhalten sollten. Darüber hinaus wurde auf eine reguläre Dividendenausschüttung verwiesen. Nachdem sich dies nicht wie geplant umzusetzen war, teilte laut Stiftung Warentest Autark-Geschäftsführer Jörg Schneider mit, allen Anlegern ihr Geld zurückzuerstatten, die ihre Nachrangdarlehen nicht in Aktien der Autark Group AG umtauschen wollten. Dies ist bis dato jedoch wohl noch nicht vollzogen.

Ein diesbezüglich reibungsloser Vollzug dürfte mitunter auch davon abhängig sein, ob die von Derivest und Sensus zugesagten Rückzahlungen, in die seitens Autark investiert worden sein soll, planmäßig in den Tranchen zum 30. März, zum 30. Juni, zum 30. September und zum 30. Dezember 2017 erfolgten bzw. erfolgen werden. Stefan Kühn verwies zur Darstellung der Gesamtsituation nicht zuletzt auf das Theater am Marientor in Duisburg, dessen heutiger Wert aufgrund der Auslastung und Besucherzahlen immerhin 30 Millionen Euro betragen soll. Nortexa wird sich um detailliertere Informationen im Zusammenhang mit der Autark Group bemühen und ggf. berichten.

Von Friedrich Walstadt

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